Archiv für August 2010

man nennt uns auch…

“die camper”
kicher… das neue projekt nimmt formen an, denn seit heute sind wir im besitz eines dauerstellplatz.
wenn jemand mir das irgendwann mal erzählt hätte, ich hätte ihn/sie für total bescheuert erklärt. aber jetzt können wir endlich unseren heißgeliebten wowa entsprechend mehr und vor allem öfter nutzen.
achja… bevor ichs vergesse (alzheimer lässt grüßen!), in den nächsten tagen wirds hier auch noch recht ruhig sein, weil ich urlaubsvertretung im büro mache und somit von morgens bis abends hüter aller vereinsamten schreibtische und telefone bin. wenn ich abends heim komme, falle ich direkt ins koma…
bis bald wieder

glück

glück ist, wenn uns das leben
seine schönste seite zeigt.

© ernst ferstl

…und gestern war so ein tag! ein tag mit vielen lieben briefen, mails, telefonaten, in runde sitzen mit menschen, die mir im herzen liegen. danke, es war einfach schön.

du willst ein schild? kannste haben!

zum gestrigen thema hätt ich da noch was….

sollten sich bestimmte mitmenschen vor die stirn nageln!

doofe leute sollten schilder tragen müssen, auf denen ‘ich bin doof’ steht.
auf diese weise würde man sich nicht auf sie verlassen, oder? du würdest sie nix fragen. es wäre wie ‘tschuldigung, ich… äh, vergiss es. hab das schild nicht gesehen.’

das ist wie bevor ich mit meiner frau mitten im umzug war. unser haus war voll mit kartons, und der umzugslaster stand in der einfahrt. mein nachbar kommt rüber und fragt ‘hey, du ziehst um?’ ‘nö. wir packen nur ein oder zweimal die woche unsere klamotten ein, um zu sehen, wie viele kartons wir brauchen. hier ist ein schild.’

vor ein paar monaten war ich mit nem freund angeln. wir zogen sein boot an land, ich hob meinen fang aus dem boot. da kommt dieser idiot von der anlegestelle und fragt ‘hey, hast du all die fische gefangen?’ ‘nö. ich hab sie überredet aufzugeben. hier ist dein schild.’

ich hab eine dieser tier-dokus im fernsehen gesehen. da war ein typ, der nen haifischbiss-sicheren anzug erfunden hat. und es gibt nur einen weg, so was zu testen. ‘ok, jimmy, du hast den anzug an, sieht gut aus… sie wollen, dass du in dieses becken mit haifischen springst, und du erzählst uns hinterher, ob es weh tut, wenn sie dich beißen.’  ‘ok, aber halte mein schild fest! ich will’s nicht verlieren.’

als ich das letzte mal nen plattfuß hatte, fuhr ich zu ner tankstelle. der wärter kommt raus, wirft nen blick auf meine karre und fragt ‘reifen platt?’
ich konnte nicht widerstehen. ich sagte ‘nö. ich fuhr so rum, als die anderen drei sich plötzlich aufpumpten. hier ist dein schild.’

wir versuchten letztes jahr, unser auto zu verkaufen. ein typ kam rüber zum haus und fuhr die karre ne dreiviertel stunde. wir kommen zurück nach haus, er steigt aus, bückt sich, greift an den auspuff und sagt ‘sch**e, ist das heiß!’. siehst du? hätte er sein schild getragen, hätte ich ihn abhalten können.

ich hab gelernt, nen sattelschlepper zu fahren. ich verschätzte mich bei der höhe einer brücke, verkeilte den lkw und konnte ihn nicht wieder los kriegen, egal was ich auch versuchte. über funk hab ich hilfe angefordert. dann kam ein polizist und fing an, einen bericht zu schreiben.

er stellte die üblichen fragen… ok… kein problem. ich war mir schon sicher, dass er kein schild bräuchte… bis er fragte ‘also… ihr lkw hat sich verkeilt?’ich konnte mir nicht helfen! ich sah ihn an, blickte zurück zum sattelschlepper, dann zurück zu ihm und sagte ‘nein, ich liefere eine brücke. hier ist dein schild.’

ich musste den einen abend lange arbeiten, als ein kollege hineinschaute und sagte ‘du bist immer noch hier?’ ich antwortete ‘nö. ich bin vor 10 minuten abgehauen. hier ist dein schild.’

telefon klingelt…
‘müller’
‘jo, gunter hier. bist du da?’
‘nein, ich bin woanders. aber gib mal deine adresse, damit ich dir das schild schicken kann…’

telefon klingelt mitten in der nacht (03:00):

‘hab ich dich geweckt?’ ‘nein ich musste sowieso gerade aufstehen weil das telefon geklingelt hat. hier ist ein schild.’

eine ganze menge icq-benutzer:
meine icq-blume (oder was das ist) steht auf online…
‘bist du on?’
‘nein, offline, der rechner simuliert nur. hast du grad ein blatt papier und nen edding? schreib mal…’

ich: ‘logistic and more, horst müller, guten morgen’
kunde: ‘kann ich bitte mit herrn müller sprechen?’
ich: ‘ich bin am apparat.’

kunde: ‘oh, sie sind schon da?’
ich: ‘denke schon, kann ich eben bitte ihre fax-nummer haben?’
*schildschick*

kollege 1 an kollege 2, der gerade mit der post unterm arm zum ausgang geht.
‘gehst du zum briefkasten?’
‘nein, ich wollte die bloß mal an die sonne bringen, fragst du horst bitte nach einem schild…’

ich laufe mit einem schild mit der aufschrift ‘ich bin doof!’ die straße hinunter, da quatscht mich doch tatsächlich jemand an und fragt: ‘warum tragen sie dieses schild?’
antwort: ‘weiß ich auch nicht, wollen sie es haben?’

auch dieser tag ist zu ende

uff! zum glück!

das ist wieder mal einer der tage, die ich liebend gerne in die tonne kloppen könnte. kunden, die einen wieder mal dem schwachsinn ein stückchen näher bringen, mit dem unverständnis, dass man erst lesen sollte, bevor man unterschreibt… und was es da noch so an lieblichen zeitgenossen gibt.

der tankwart, der mich beobachtet beim tanken, weil ansonsten keine kunden da waren. ich als einzigster kunde schlendere nach dem geglückten tankvorgang in den shop, order noch eine dose tabak und der kerl fragt doch ernsthaft, “ob das alles wäre”! wenn ich nicht so geblendet durch die sonne (nein, nicht wegen dem blonden haar *g) gewesen wäre, hätt ich versuchen können zu bescheißen und die tankfüllung verschwiegen. aber frau ist ja ne ehrliche haut und nuschelt die nummer der zapfsäule.

von den schwachsinnigen autofahrern will ich garnicht anfangen. vermutlich bekommt den leuten das gute wetter nicht… “globale hirnerweichung”.

ich könnt sie alle schütteln, ne flüstertüte ans ohr halten und reinbrüllen “morgen noch, dann ist wochenendeeeeeeee!!!”

ein wenig “farbe” ins alltagsgrau!

mal wieder in eingeweiden meines pezeeh-archivs gegraben und natürlich fündig geworden…

ich glaube, das eine oder andere sollte ich heute mal ausprobieren *grööhl

Wie man selbst gesund bleibt und andere in den Wahnsinn treibt

Setz Dich in der Mittagszeit in Dein geparktes Auto und ziele mit einem Fön auf die vorbeifahrenden Autos, um zu sehen, ob sie langsamer fahren.

Ruf Dich selbst über die Sprechanlage. (Verstelle nicht Deine Stimme)

Finde heraus, wo Dein Chef/Deine Chefin einkauft und kaufe exakt die gleichen Klamotten. Trage sie immer einen Tag nachdem Dein Chef/Deine Chefin sie getragen hat. (Dies ist besonders effektiv, wenn der Chef vom anderen Geschlecht ist)

Schicke eMails an die restlichen Leute in der Firma, um ihnen mitzuteilen, was Du gerade tust. Zum Beispiel: `Wenn mich jemand braucht, ich bin auf der Toilette.‘

Befestige Moskitonetze rund um Deinen Schreibtisch.

Bestehe darauf, dass Du die eMail-Adresse

Xena_Goettin_des_Feuers@firmenname.com bzw.

Elvis_the_king@firmenname.com bekommst.

Jedesmal, wenn Dich jemand bittet, etwas zu tun, frage, ob er Pommes-Frites dazu will.

Ermutige Deine Kollegen, in ein wenig Synchronstuhltanzen einzustimmen.

Stelle Deinen Mülleimer auf den Schreibtisch und beschrifte ihn mit `Eingang‘.

Entwickle eine unnatürliche Angst vor Tackern.

Fülle drei Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Sobald alle ihre Koffeinsucht überwunden haben, gehe über zu Espresso.

Schreibe „Für sexuelle Gefälligkeiten“ in die Verwendungszweck-Zeile all Deiner Überweisungen.

Antworte auf alles, was irgendwer sagt, mit „Das glaubst du vielleicht.“

Beende alle Deine Sätze mit „in Übereinstimmung mit der Prophezeiung.“

Stelle Deinen Monitor so ein, dass seine Helligkeit das komplette Büro erhellt. Bestehe gegenüber den anderen darauf, dass Du es so magst.

Benutze weder punkt noch komma

So oft wie möglichen hüpfe anstatt zu gehen.

Frage Leute, welchen Geschlechts sie sind.

Gib beim McDrive an, dass die Bestellung zum Mitnehmen ist.

Singe in der Oper mit.

Geh zu einer Dichterlesung und frag, warum sich die Gedichte nicht reimen.

Teile Deinen Freunden fünf Tage im voraus mit, dass Du nicht zu ihrer Party kommen kannst, weil Du nicht in der Stimmung bist.

UnD DeR LeTzTe WeG, LeUtEn AuF DiE NeRvEn Zu GeHeN:

Schick diesen Text an jedem in Deinem Adreßbuch, sogar wenn sie ihn Dir geschickt haben oder Dich gebeten haben, ihnen keinen Schrott zu schicken.

inside7

annelie

manchmal… sollte ich einfach den mund halten!

in meiner Tasche… ist oft viel zu viel. zeit zum ausmisten *g

neulich… regnete es. komisch… heute wieder! oder immer noch? bääh!

das fand ich toll… was? den regen? ganz gewiss nicht!

ich liebe es… nein, nicht den regen! sondern morgens in schlabberklamotten und viel kaffee gaanz langsam den tag zu beginnen!

aber ich wollte doch… den regenschirm weglassen! kicher! dem hund  endlich frühstück machen!

vielleicht sollte ich… mich jetzt mal beeilen und mit tamy die morgendliche runde zu laufen. natürlich im regen!

das hamsterrad…

… hat auch mich wieder. leider!

sehr lange dauerte dieses jahr mein sommerurlaub; wenn auch auf abruf. aber immerhin waren es jetzt über fünf wochen, die ich frei hatte.

und seit heute hat die arbeitswelt auch mich wieder fest im griff. schlagskaputt bin ich jetzt und werde nur noch mit dem hunde eine runde gehen und ein häppchen essen… am besten dann ins bett. der kopf ist pickepacke voll mit input.

*gähnendwegschleich

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nur die liebe verleiht uns die kraft, mit dem herzen denken und mit dem hirn fühlen zu können.
© ernst ferstl

wechselwolke