Archiv für die Kategorie „wahnsinn“

sternschnuppen

wer sternschnuppen liebt und noch viele wünsche offen hat, sollte heute abend nicht verpassen, sich auf die lauer zu legen. es werden bei guter sicht pro stunde bis zu 600 sternschnuppen erwartet.

ein schauspiel für das der draconiden-strom (aus dem sternbild des drachen) verantwortlich ist.

wer mehr darüber wissen mag, schaut am besten hier nach.

deine stimme gegen armut

nur eine stimme! wer die aktion weiterhin mitunterstützen möchte, kann weitere infos hier lesen.

lieblingsplatz

ich habe im augenblick einen ganz besonderen lieblingsplatz… hier im black forest in unserer kleinen grünbunten oase.

es würde mich interessieren, wo dein ganz besonderer seelebaumelplatz ist…

der gemeine bauchnabelfussel…

… oder was ich schon immer mal wissen wollte!

fussel kennen wir alle. fussel auf klamotten, sofas, teppichen, böden… aber der böse fussel im bauchnabel! ein ganz schlimmer bube!  gib diesem kleinen nimmersatten bauchnabel ein t-shirt und er macht hackfleisch damit. dauert allerdings ein bissel. geduld, geduld! sind ja bloss schlappe 1000 jahre, bis er (vermutlich) rülpst und und ein undeutliches “ferddisch” grunzt.

wer noch mehr über das grauen wissen möchte, liest hier weiter! *ggg

regen? nein, heute bitte nicht

hier im black forest lässt es sich super aushalten. unser zweit-zuhause entwickelt sich gerade zum dauer-domizil. ich genieße die tage, die letzten des sommers? sitze viel draussen, gärtner vor mich hin, lese und lasse gedanken wandern. gedanken der veränderung, sei es nur in mir. prioritäten neu setzen. momente einfangen, festhalten. zu schnell kommt der herbst, dann der winter. wobei auch der winter seine schönen seiten haben kann, gewiss. aber meine besondere jahreszeit ist und bleibt einfach der frühling. alles frisch, runderneuert. und jetzt kurz vor dem winter, oder wenigstens kurz vor dem einsetzenden herbst, ein hauch melancholie. mal schauen, ob ich was draus basteln kann.

dornröschen hat ausgeschlafen

… ja, es scheint wirklich wahr zu sein. sie ist wieder da.

komischerweise war ich gedanklich so oft hier, aber unmöglich die vielen wirren gedanken zu greifen und aufzuschreiben. vermutlich… wenn ich es getan hätte, wären die jungs mit den weißen jäckchen gekommen. also ist es dann doch besser, die klappe zu halten.
zurückgelehnt und beobachtet, was kopf und herz da so durcheinander warfen. sekundensplitter, kleine und große worte. fragmente, die der anfang eines romans hätten werden können. augenblicke, die verwirrten. und meistens keinen zettel oder im glücklichsten fall kein laptop zur hand. geformte sätze verschoben auf später oder wenigstens nachher. und was war dann? ich sitze vor jungfräulichem papier und kriege mit viel anstrengung meinen namen zusammen. die haare hab ich mir gerauft, bis sie wild vom kopf abstanden. aber die worte wollten einfach nicht fließen. ihren festeingenommen platz im bauch nicht verlassen.

als wir in dänemark waren, schrieb ich tagebuch. ganz einfach nur für uns zum erinnern. lachen, mit dem kopf nicken “achja, so war das…!” zum sentimentalen blues inklusive kloss im hals, wenn dann auch noch unsere musik dazu spielt. am letzten nachmittag sass ich in den dünen. beobachtete das wasser, die sonne wärmte meine haut, umschmeichelnder wind. ich ließ meinen gedanken freien lauf und konnte mich nur wundern, welche mosaikstücke sich da formten. als würde ich in einem buch schmökern, so konnte ich die gedanken lesen…
es wäre ein liebevoller einstieg in einen roman geworden. betonung liegt auf “wäre”… wenn die sache mit dem fehlenden papier…

vielleicht kommt das ganze daher, dass ich in den letzten monaten mit einigen dingen zur ruhe gekommen bin. ein stück weit die seele sich geöffnet hat und sogar eine totgeglaubte freundschaft wieder am aufleben ist. natürlich wurden viele unzählige gespräche geführt. verletzungen ein letztes mal hervorgeholt und aufgearbeitet. ein strich unter vergangenes gezogen, um dem neuanfang raum und zeit zu geben. übernächstes wochenende sehen wir uns wieder. aufregend wird es sicherlich werden.

tja… und dann kam mein geburtstag. liebschwesterlein schenkte mir ein buch. ein buch, das mich so sehr berührt mit seiner magie. die kapitel mir einteile wie pralinen, um lange genug genießen zu können. wenn ich es dann weglege, haben die menschen aus dem buch gesichter. gesichter, die mich begleiten. situationen, die ich nachfühle. ich sehe ihr lachen, unsicherheit, die ganze neugier, den neuentdeckten mut und bei allem liegt der geruch des meeres in der luft. und ich das gefühl habe, ein teil der geschichte zu sein. oder ist es ein teil meiner geschichte? ein anstoss das eigene leben mehr zu leben und es mit jeder sekunde zu lieben?
liebevoll erzählt die autorin winzigste details. eine hommage an das leben…
wer nun wissen möchte, welches buch ich hier so in den himmel hebe… die mondspielerin von nina george

ps. sitze im schwarzwald in unserer grünbunten oase. vielleicht fließen hier worte doch besser. ein wenig frühherbstlicher zauber?

es war einmal… oder unsere unendliche geschichte…

eines tages… es liegt bereits viele monate zurück, leuchtete die kontrollleuchte in unserem herzigen auto, genannt ravi. also das auto, nicht die kontrollleuchte! nach einem check-up in der werkstatt durfte ich die hiobsbotschaft empfangen, dass unser kat das zeitliche gesegnet hätte und dringend ersetzt werden möchte. nachdem der erste große schock überstanden und auch herzblatt des kats tod überwunden hatte, beschlossen wir aufgrund von utopischen werkstattkosten *hüstel und einem mittlerweile austauschwilligen getriebe, den austausch des kat selbst vorzunehmen.
gesagt, getan. das getriebe und die kupplung (ein teil geht selten allein den bach runter!) wurden im frühjahr in der vertragswerkstatt getauscht und auch wir erholten uns als bald vom schock beim anblick der rechnung.
kurze zeit später schritt herzblatt zur tat, zumal der hu-termin näherrückte, und bestellte kat und notwendige teile. in einer 4-stündigen hilfsaktion unter dem motto “ravis lungenkollaps” wurde geschraubt, geflucht, geschmiert und schließlich auch die au/hu bestanden. operation gelungen, patient lebt!
im naiven göttlichen glauben nun das schlimmste überstanden zu haben, wurden ein paar bierchen gezischt und dem patient eine extra-wäsche gegönnt.

tja… und heute?… heut früh fahren wir richtung freudenstadt zum baumarkt unseres vertrauens und dreimal darf geraten werden, wer sich gemeldet hat? dieses süsse kleine rote lämpchen! nach auslesen des fehlers (mann hat sich ja aufgrund der aktion ein gerät zum auslesen der fehler besorgt und selbiges gehört mittlerweile zum festen inventar) kam nur der kurze satz: “nicht schon wieder!!”
ich könnt k…..?

fortsetzung folgt….

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nur die liebe verleiht uns die kraft, mit dem herzen denken und mit dem hirn fühlen zu können.
© ernst ferstl

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