Artikel-Schlagworte: „fotos“
für zwei,…
…die sich gefunden haben!
die tür zwischen zwei herzen öffnen,
wider alle furcht,
wider alle zweifel,
wider alle vernunft.
mit staunenden augen eintreten
in die fremde seelenlandschaft.
den bloßen fuß behutsam
auf weiches moos setzen.
ganz leise sein
im zauberwald des zögerns.
lauschen, riechen,
die stämme der bäume anfassen.
sich verirren in einem dickicht
aus wohlbehagen.
hand in hand.© jochen marris (mit freundlicher genehmigung des autors)

fortschritt
…
seit tagen
stand ich
mir selber im weg.
“lass mich durch!”
schrie ich mich an!
ich schwieg.
als ich sah,
dass ich an mir
nicht vorbeikam,
schlug ich mich
mit mir.
ich siegte.
ich verlor.
schließlich nahm ich
mich selber
an die hand,
und wir gingen
den ersten schritt.
frisch gebrüht…

… schmeckt kaffee doch am besten!
allen einen schwungvollen start in den tag.
beziehungsweise
beziehungsweise
ist es denn nicht möglich,
sich täglich nahe zu sein,
ohne alltäglich zu werden,
voneinander entfernt zu sein,
ohne sich zu verlieren…?
beziehungsweise
sich maßlos zu lieben,
ohne sich lieblos zu maßregeln,
einander gewähren zu lassen,
ohne die gewähr zu verlieren…?
beziehungsweise
einander sicher zu sein,
ohne sich abhängig zu machen,
einander freiheit zu gewähren,
ohne sich unsicher zu werden…?
beziehungsweise…
mit freundlicher genehmigung vom autor
alles was fliegt *g
einfach mal etwas fürs auge…

seele
ein hund hat die seele eines philosophen.
plato via aphorismen.de

unter einem stein

manche wünsche haben wir in der kindheit begraben, still unter einen stein gelegt. lange zeit haben wir den stein noch heimlich besucht, bis wir den wunsch und den stein endlich vergaßen. eines tages aber kommen wir zufällig an diese stelle im garten vorbei und entdecken: der stein lebt, moos und gras wachsen darauf.
theodor fontane via aphorismen.de